Männer-Meno-Pause – Männergesundheit braucht Raum
Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, ist das heute kein Tabuthema mehr:
Es gibt Ratgeber, Fachsprechstunden, Hormonchecks, Begleitprogramme.
Und Männer?
Sie durchlaufen genauso eine Phase tiefgreifender körperlicher und seelischer Veränderungen – nur eben meist ohne Namen, ohne Gespräch, ohne Ansprechpartner.
In meiner Praxis soll das anders sein.
Denn auch Männer müssen über/für ihre Gesundheit manchmal reden.
Libidoverlust
Gewichtszunahme
Muskelabbau/Jahr
Abbau Leistungsfähigkeit
Was ist die „Männer-Meno-Pause“?
Der Begriff „Männer-Meno-Pause“ (auch Andropause genannt) beschreibt die hormonellen und körperlichen Veränderungen bei Männern ab etwa Mitte 40, die sich oft schleichend, aber spürbar äußern.
Im Unterschied zur weiblichen Menopause sinkt bei Männern der Testosteronspiegel langsam und individuell unterschiedlich – was folgende Auswirkungen haben kann:
• verminderte Leistungsfähigkeit und Muskelkraft
• nachlassende Libido oder Erektionsstörungen
• innere Unruhe, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen
• Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit
• Gewichtszunahme trotz gleichem Lebensstil
• diffuses Gefühl: „Irgendwie bin ich nicht mehr ich“


Und das ist nicht „nur psychisch“
Oft heißt es lapidar: „Das ist halt das Alter.“
Oder schlimmer: „Stell dich nicht so an.“
Aber das greift zu kurz.
Hinter vielen dieser Symptome stehen tatsächliche physiologische Veränderungen, die medizinisch greifbar – und behandelbar – sind.

Männergesundheit braucht einen Ort – und ein offenes Gespräch
Als Hausarzt biete ich Männern eine diskrete, klare und vor allem ernst gemeinte Anlaufstelle, um sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – ohne Peinlichkeit, ohne Leistungsdruck, ohne medizinische Überforderung.
Dr. markus kroth
Mögliche Inhalte einer Beratung zur Männergesundheit:
• Analyse hormoneller Veränderungen (z. B. Testosteron, Schilddrüse)
• Ausschluss organischer Ursachen (Herz, Stoffwechsel, Prostata, etc.)
• Aufklärung über körperliche & emotionale Wechseljahressymptome beim Mann
• Beratung zu Lebensstil, Bewegung, Schlaf, Ernährung & Stressabbau
• ggf. Einleitung gezielter Hormontherapie (nur bei klarer medizinischer Indikation)
• Gesprächsräume für Themen wie Sexualität, Selbstbild, Rollenverständnis, Erschöpfung
Ziel ist keine „Männermedizin light“, sondern ernsthafte Begleitung
Denn was Männer oft brauchen, ist nicht die X. Untersuchung – sondern einen Ansprechpartner, der zuhört, einordnet und gezielt begleitet.
Kein Patentrezept. Keine Pille für alles.
Aber ein gesundes Verständnis dafür, was da im Körper passiert – und was man tun kann, um gut durch diese Lebensphase zu kommen.
Für wen ist das sinnvoll?
• Männer ab Mitte 40 mit spürbaren körperlichen oder emotionalen Veränderungen
• Männer, die sich nicht wiedererkennen, aber keine klare Diagnose haben
• Männer, die ihre Leistungsfähigkeit, Libido oder Lebensfreude wieder stärken wollen
• Männer, die endlich mit einem Arzt sprechen wollen, der sie ernst nimmt
Männergesundheit ist keine Schwäche – sondern Weitsicht
Die Männer-Meno-Pause existiert. Und sie muss nicht ausgesessen werden. Mit gezielter medizinischer Beratung und dem passenden Raum für ehrliche Gespräche kann man viel bewegen – im Körper wie im Kopf.
